Intel Celeron vs. Intel Core i3: Aktueller Stand und Alternativen im Jahr 2026

Wenn du 2026 Intel Celeron und Intel Core i3 vergleichst, geht es meistens um eine einfache Frage: Fühlt sich ein günstiger PC für das, was ich tue, noch okay an – oder nervt er nach kurzer Zeit?
Die Bezeichnungen tauchen in Angeboten zwar weiterhin auf, aber am unteren Ende von Intels Notebook-Portfolio hat sich einiges verschoben. Viele neue Einsteiger-Laptops werden inzwischen unter dem schlichten Namen Intel Processor vermarktet (häufig als N-Serie), während Core i3 weiterhin den Einstieg in die Core-Welt markiert. Dadurch ist die beste Kaufentscheidung weniger ein zeitloses „Celeron vs. i3“-Duell – und eher die Frage, welche Leistungsklasse zu deinem Alltag passt.
Schnelle Antwort für Käufer 2026
- Als täglicher Schul- oder Arbeitsrechner ist ein Core i3 meist die solidere Basis. Er gerät deutlich seltener ins Stocken, wenn moderne Nutzung zusammenkommt: viele Browser-Tabs, Office-Anwendungen und Video-Calls.
- Bei engem Budget kann ein Einsteiger-Laptop mit Intel Processor N-Serie (zum Beispiel ein System mit N150) trotzdem sinnvoll sein – vorausgesetzt, der Rest der Ausstattung stimmt.
- Wenn du bereits ein Celeron-Gerät besitzt, kann es für leichte Aufgaben weiterhin völlig ausreichen. Für intensives Multitasking solltest du aber keine wirklich flüssige Erfahrung erwarten.
Bevor du vergleichst: Prüfe den exakten Chip
„Celeron“ und „Core i3“ stehen für viele Generationen. Zwei Laptops können ähnlich beschriftet sein – und sich trotzdem komplett unterschiedlich anfühlen.
Nimm dir eine Minute Zeit und finde das genaue CPU-Modell heraus:
- Task-Manager öffnen → Leistung → CPU
- Den vollständigen CPU-Namen kopieren
- Wenn ein Angebot die genaue CPU-Bezeichnung nicht nennt, sei vorsichtig: Bei günstigen Laptops gehen vage Angaben oft mit Kompromissen bei RAM oder Speicher einher.
Wo Celeron und i3 2026 einzuordnen sind
Intel hat die Einstiegsmarken im Notebook-Bereich (Pentium und Celeron) ab Q1 2023 schrittweise unter der einfacheren Bezeichnung Intel Processor zusammengeführt. Deshalb tragen viele neue Budget-Laptops 2026 eher neue Einsteiger-Namen (häufig N-Serie) statt „Celeron“.
Für Käufer heißt das ganz praktisch:
- Celeron-Geräte sind im Alltag weiterhin weit verbreitet.
- Beim Neukauf ist die Kategorie „günstigster Intel-Laptop“ aber oft eher ein Intel Processor N-Serie-System als ein Gerät, das noch „Celeron“ heißt.
Core i3 dagegen ist weiterhin eine aktive Einstiegsklasse innerhalb der Core-Reihe. Er ist für typisches Alltags-Computing gedacht und ist häufig der Punkt, ab dem sich Windows im Schul- und Arbeitsalltag konstant angenehm anfühlt.
Wenn dein Bedarf wirklich leicht ist und der Preisunterschied spürbar, kann ein N-Serie-Laptop die richtige Wahl sein. Wenn du mehr Puffer fürs Multitasking willst, ist i3 meist der sicherere Schritt nach oben.
Kurzüberblick: Celeron vs. i3 (Beispielwerte)
Ein Vergleich „Celeron vs. i3“ ist nur sinnvoll, wenn man ihn an konkreten Chips festmacht. Die folgenden Beispiele sind typische CPUs, die man in günstigen PCs (alt und neu) häufig noch sieht – inklusive eines aktuellen Einsteiger-Chips, der in vielen neuen Angeboten auftaucht.
| Beispiel-CPU | Wo man ihn typischerweise findet | Kerne / Threads | Max. Turbo | Cache | Typische iGPU | Speicherunterstützung |
| Intel Celeron N5095 | Ältere Budget-Laptops / Mini-PCs | 4 / 4 | bis zu 2,9 GHz | 4 MB | Intel UHD Graphics (16 EUs) | DDR4-2933 / LPDDR4x-2933 (gerätabhängig) |
| Intel Processor N150 | Neue Budget-Laptops / Mini-PCs | 4 / 4 | bis zu 3,6 GHz | 6 MB | Intel Graphics (24 EUs, Twin-Lake-Klasse) | DDR4-3200 / DDR5-4800 / LPDDR5-4800 (Single-Channel, bis 16 GB) |
| Intel Core i3-1315U | Günstige bis mittlere Mainstream-Laptops | 6 / 8 | bis zu 4,5 GHz | 10 MB | UHD Graphics (13th Gen, 64 EUs) | DDR4-3200 / DDR5-4800 / LPDDR5-5200 / LPDDR4x-4267 |
Was du aus der Tabelle mitnehmen solltest:
- Core i3 bietet in der Regel mehr Luft fürs Multitasking (mehr Threads, mehr Cache, stärkere iGPU).
- N150-Klasse kann ein sehr gutes Preis-Leistungs-Niveau sein, wenn genug RAM und eine echte SSD verbaut sind.
- Ältere Celeron-Systeme unterscheiden sich stark – und „langsam“ liegt oft an der Gesamtkonfiguration (RAM/Storage), nicht nur am CPU-Namen.
Welche CPU für welchen Alltag?
Für einfache Nutzung reicht eine Einstiegs-CPU häufig aus. Wenn dein Tag hauptsächlich aus E-Mails, Surfen, Streaming, leichten Dokumenten und ein bisschen „Haushaltskram“ besteht, musst du nicht zwingend in eine höhere Klasse investieren, nur damit es „okay“ wirkt.
Wo Core i3 seinen Mehrwert deutlich ausspielt, ist die moderne Multitasking-Mischung: viele Tabs, parallel ein Meeting-Tool, Cloud-Synchronisation im Hintergrund und größere Dateien. Genau dort wirken viele Celeron-Ära-Systeme schnell empfindlich. N-Serie-Geräte können in diesem Bereich ebenfalls funktionieren – aber viel stärker abhängig davon, ob RAM und SSD vernünftig gewählt sind.
Wenn du leichte Kreativarbeit machst (Canva, einfache Fotobearbeitung, kurze Clips), ist ein Core i3 zwar keine Creator-CPU – aber er fühlt sich meist weniger zäh und frustrierend an.
Warum sich Budget-PCs oft langsam anfühlen
Bei günstigen Laptops entscheiden häufig die Basics.
- RAM: Für Schule oder Office ist 16 GB oft der Unterschied zwischen „läuft“ und dauernden Rucklern. 8 GB kann reichen, aber mit heutigen Browser-Gewohnheiten stößt man schneller an Grenzen.
- Speicher: Eine echte SSD hat oft mehr Einfluss als kleine CPU-Unterschiede. Langsamer Speicher oder ein winziger Datenträger, der schnell voll läuft, kann jedes System ausbremsen – egal, was auf dem Aufkleber steht.
- Kühlung und Leistungsgrenzen: Dünne Budgetgeräte drosseln unter Last schneller. Das zeigt sich als Ruckler in Videoanrufen oder spürbare Einbrüche, wenn Updates im Hintergrund laufen.
Wenn du dir nur eine Faustregel merken willst: Kaufe keinen Schnäppchen-Laptop mit knappem RAM und schlechtem Speicher – und erwarte dann, dass das CPU-Label das ausgleicht.
Windows 11 und Nutzungsdauer
Selbst auf unterstützter Hardware kann Windows 11 träge wirken, wenn zu wenig RAM vorhanden ist oder der Speicher langsam ist. 2026 hängt „Zukunftssicherheit“ vor allem davon ab, ob genug RAM und ausreichend schneller Speicher vorhanden sind, um browserlastige Nutzung dauerhaft auszuhalten.
Wenn du gebraucht oder refurbished kaufst, prüfe vor dem Kauf:
- mindestens 8 GB RAM (besser 16 GB, wenn es dein tägliches Gerät ist)
- eine richtige SSD mit genügend Platz für Updates und Apps
- eine Rückgabe-/Testmöglichkeit, damit du das Gerät unter deinem echten Alltag testen kannst
Lohnt sich das 2026 noch?
Ein Celeron-System kann sich 2026 weiterhin lohnen, wenn der Bedarf leicht ist: E-Mail, Web, Streaming, Basis-Dokumente, gelegentliches Drucken. Auch als Zweitgerät ist das okay.
Meist lohnt es sich nicht, wenn der Laptop wirklich für Schule oder Arbeit gedacht ist und der Tag aus Meetings, vielen Tabs, Cloud-Sync und größeren Dateien besteht. In diesem Bereich entsteht schnell das „Warum ist das so zäh?“-Gefühl.
Core i3 ist die sicherere Wahl, wenn das Gerät täglich genutzt wird und du Reserven fürs Multitasking möchtest. Wenn der Preisabstand groß ist und deine Anforderungen schlicht sind, kann ein N150-Klasse-Laptop eine vernünftige, kosteneffiziente Alternative sein.
Bessere Alternativen bei neuen Laptops
Wenn du neu kaufst und das moderne Pendant zum klassischen „Budget-Intel-Laptop“ suchst, wirst du in Produktseiten sehr häufig Intel Processor N-Serie sehen. Diese Chips sind für Einsteigergeräte ausgelegt: Web, Streaming, Dokumente und leichte Produktivität.
Wenn du ein günstiges Gerät willst, das trotzdem wie ein „richtiger Rechner“ zusammengestellt ist (statt Minimum-Datenblatt), achte bei N150-Systemen auf ausreichend RAM und SSD. Als Beispiel wird häufig der ACEMAGIC AX18 genannt: Intel Processor N150, 16 GB RAM, 512 GB SSD plus großes 18,5"-FHD-Display – eine praktische Kombination für Alltag, Browsing und Streaming zu einem niedrigen Preis.
ACEMAGIC AX18 Intel® Twin Lake N150 (18,5 Zoll)
Der ACEMAGIC AX18 läuft auf dem Intel® Twin Lake N150 (4 Kerne/4 Threads, bis zu 3,6 GHz) mit Intel® Graphics (24 EUs) und ist damit eine solide, preisgünstige Option für das Surfen im Internet, die Bearbeitung von Dokumenten und Streaming. Er verfügt über ein 18,5-Zoll-IPS-1080p-Display (16:9, 60 Hz), 16 GB DDR4-Speicher und eine 512 GB M.2 2280 SSD, mit Unterstützung für SSD-Upgrades bis zu 2 TB.
Einfache Kauf-Checkliste
Achte auf ein Angebot, das klar angibt:
- das vollständige CPU-Modell
- mindestens 8 GB RAM (für Schule/Arbeit lieber 16 GB)
- SSD-Speicher (und genügend Platz, damit das System nicht ständig voll läuft)
- ein Rückgabefenster, in dem du die Leistung real testen kannst
Sei vorsichtig bei:
- Windows-Laptops mit 4 GB RAM
- sehr kleinem Speicher oder schwammigen Speicherangaben
- Angeboten ohne vollständige CPU-Bezeichnung
FAQ
Ist Intel Celeron 2026 noch gut?
Für leichte Aufgaben wie E-Mail, Streaming und einfache Dokumente kann das reichen. Schwierig wird es bei modernem Multitasking: Videoanrufe, viele Tabs, Cloud-Sync und größere Office-Dateien. Viele Celeron-Ära-Geräte sind außerdem mit wenig RAM oder langsamem Speicher kombiniert – dadurch wirken sie oft schlechter, als es der CPU-Name allein vermuten lässt.
Warum steht bei neuen Laptops „Intel Processor“ statt Celeron?
Weil viele neue Einsteiger-Laptops seit Q1 2023 nicht mehr als „Celeron“ vermarktet werden. Intel hat diese Einstiegsklasse unter dem Label Intel Processor gebündelt.
Reicht ein Core i3 für Arbeit und Schule?
Für die meisten Menschen: ja. Bei browserlastiger Arbeit, Microsoft 365 oder Google Docs sowie regelmäßigen Zoom- oder Teams-Calls ist ein Core i3 oft die Einstiegsklasse, die sich dauerhaft zuverlässig anfühlt.
Ergibt ein N150-Laptop für den Alltag Sinn?
Ja – wenn du hauptsächlich surfst, streamst, Dokumente bearbeitest und leichte Produktivität brauchst, und wenn die Konfiguration stimmt (genug RAM und eine echte SSD). Für hartes Multitasking oder anspruchsvolle Kreativarbeit ist das nicht ideal, als Value-Option für Basics kann es aber stark sein.
Gebrauchte Core-i3-Notebooks vs. N150-Notebook: Was ist der bessere Kauf?
Ein gebrauchtes i3-System kann das bessere Alltagsgerät sein, wenn es genug RAM, eine echte SSD und einen guten Zustand hat. Ein N150-Laptop ist oft die „saubere“ Wahl, wenn du etwas Neues, effizientes und Einfaches für die Basics möchtest – besonders dann, wenn RAM und SSD ab Werk ordentlich dimensioniert sind.
Fazit
2026 ist „Celeron vs. i3“ weniger ein sauberer Zweikampf als eine Frage der Leistungsklassen. Celeron-PCs sind im Alltag weiterhin verbreitet, aber neue Budget-Laptops werden häufig unter Intel Processor verkauft, wobei N-Serie-Modelle die Einsteigerrolle übernehmen.
Wenn der Rechner täglich für Schule oder Arbeit genutzt wird und du viel parallel machst, ist Core i3 meist der sicherere Einstieg. Wenn deine Anforderungen simpel sind und du vor allem auf Preis-Leistung schaust, kann ein N150-Laptop mit solider RAM-und-SSD-Ausstattung eine sehr praktische Wahl sein.
Quellen
- Warren, T. (2022, September 16). Intel Processor will replace Pentium and Celeron in 2023 laptops. The Verge.
- Intel Corporation. (2023, January 3). CES: Intel extends performance leadership with world’s fastest mobile processor. Intel Newsroom (Press release).
- Intel Corporation. (o. D.). Intel® Processor N150 (6M Cache, up to 3.60 GHz) – Specifications. Intel Product Specifications. Abgerufen am 7. Januar 2026.
- Intel Corporation. (o. D.). Intel® Core™ i3-1315U Processor (10M Cache, up to 4.50 GHz) – Specifications. Intel Product Specifications. Abgerufen am 7. Januar 2026.






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